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Es gibt kaum etwas wichtigeres in der PR als Bilder. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Stimmen die Bilder, so ist auch die Arbeit mit der Presse "einfacher". Stimmen die Bilder nicht und sieht der Kunde oder Chef auch nicht die Notwendigkeit presserelevante und geeignete Bilder herzustellen, so hilft nur eines: kreativ werden!
Wie soll ein Journalist eine Story rund um das Unternehmen oder Produkt stricken, wenn er keinerlei Bildmaterial zur Hand hat? Richtig: schwierig. Der Ausweg: Infografiken. 
Aber auch wenn interessantes Bildmaterial vorliegt können Infografiken sinnvolle Ergänzungen des Pressematerials sein.

Durch Pinterest ist dieses stiefmütterliche Thema wieder aufgetaucht, denn plötzlich begegnen einem all überall wundervoll aufbereitete Infografiken, die komplexe Sachverhalte interessant, verständlich und oftmals mit ein wenig Humor aufbereiten. 

Was gilt es beim Erstellen und Nutzen von Infografiken in der PR also zu beachten?

1. KEIN Logo, KEIN Firmenname, KEIN Produktname 
Ja ich weiß, innerlich wieder jeder PR-Verantwortliche nun schlucken und sich bereits die Worte zurechtlegen, wie dem Chef das erklärt werden soll. Aus Unternehmenssicht muss überall die Marke/Logo etc. integriert sein, wir sind jedoch nicht im Marketing, sondern in der PR. Es ist ganz einfach, beinhaltet eine Infografik ein prominent plaziertes Label oder Logo so ist sie sofort für eine Presseveröffentlichung gestorben. Warum? Welcher Journalist wird (es sei denn er schreibt einen Artikel ausschließlich über das entsprechende Unternehmen) zu einem allgemeinen Artikel eine Infografik wählen, bei der sogar ein Laie erkennen wird, dass diese von der Marketingabteilung des entsprechenden Unternehmens stammt. Richtig: KEINER. Also: keine prominente Nennung des Unternehmens, es sei denn es macht im inhaltlichen Zusammenhang Sinn. Was jedoch geht und legitim ist, da die Grafik schließlich von Euch stammt, ist ein Hinweis am Ende der Grafik, beispielsweise durch ein KLEINES Logo als Quelle. 

2. Verständlichkeit der Grafik
Menschen sind visuelle Wesen und so lassen sich über die Infografik auch komplexe Zusammenhänge gut erläutern. Dabei sollte final dennoch immer ein "Aussenstehender" einen Blick auf die Grafik werfen. Denn was für Mitarbeiter und mit dem Themengebiet vertraute Personen selbstverständlich erscheint ist für Journalisten und deren Leser nicht zwangsläufig ebenso verständlich. Da Verständlichkeit und visuelle Aufbereitung eines Themas das große Plus einer jeden Infografik ist, gilt es hier besonders aufmerksam und kritisch zu sein.

3. Verbreitung der Inforgrafik
Am besten verbreiten lässt sich eine Infografik online. Die Vorteile:
- sie kann für PR-Zwecke verbreitet werden
- sie kann zur Suchmaschinenoptimierung genutzt werden
Daher ist es wichtig die Infografik durch einen entsprechenden Text mit relevanten Keywords zu ergänzen. Am besten wird der Grafik außerdem eine eigene URL zugewiesen, idealerweise innerhalb der eigenen Website. Verbreiten lässt sie sich dann per E-Mail an die relevanten Medien (beispielsweise als Ergänzung zu einem zugehörigen Pressetext), per Social Media über facebook, twitter und Pinterest und über die eigene Website oder den eigenen Blog - und im besten Fall ist sie so verständlich, übersichtlich und aussagestark das sie sich quer durch das Netz verbreitet. 


In den USA ist die Nutzung von Infografiken weitaus verbreiteter als hierzulande, jedoch scheint es der Trend des Jahres 2012 zu werden und bei geeigneten Themen oder Produkten ist es einmal eine andere Art und Weise ein Thema zu kommunizieren, mit der man auch gegenüber dem Kunde Kreativität und ein Gespür für Trends unter Beweis stellen kann. 



  


Pinterest, der neuste Stern am Social Media-Himmel wächst und wächst und wächst. Seit Mai 2011 konnte die Seite laut comscore in Deutschland weltweit am meisten Wachstum verzeichnen, nämlich satte 3.000 %.
Das Time magazine wählte Pinterest auf Platz 38 der Top 50 neuen Websites 2011, der durchschnittliche Pinterest-Besucher verbringt 80 Minuten auf der Seite und das Online-Pinboard generiert mehr Traffic als google +, linkedin und Youtube zusammen!
Grafik über http://www.be24.at/show/63312 

http://pinterest.com/lovelyPR/

http://pinterest.com/lovelyPR/ 






















  
Angesichts dieser Zahlen sollten Marketing-, Social Media- und PR-Experten aufhorchen! 
Jeder kann Bilder, die ihm gefallen hochladen oder Bilder anderer Nutzer liken 
oder re-pinnen. So kann jeder seine private Pinnwand zusammenstellen. 
Inzwischen gibt es sogar deutsche Seiten, die versuchen das Prinzip und somit das Erfolgsmodell Pinterest zu übernehmen. Wie ich finde, jedoch nur minder erfolgreich. Pinspire ist schlichtweg eine Kopie. 


Das Original bietet seinen Usern einen enormen Spaßfaktor und unglaubliches Suchtpotential. Einmal festgestöbert verlässt man die Seite so schnell nicht wieder. Ich kann nur jedem PR-Profi raten sich mit dieser Seite auseinanderzusetzen und das Prinzip selbst zu erleben. 
Wie bei allen neuen Medien hat sich auch bei Pinterest schnell ein Nutzen für die PR gefunden. Wo sonst können Marken ihre Produkte so unkompliziert potenziellen Kunden präsentieren. Und wenn sie Glück haben und Produktbilder werden weiter gepint entsteht nahezu ein viraler Effekt. 


Da Pinterest die Bilder direkt auf die Herkunftswebsite verlinkt (die Links sind übrigens seit Anfang des Jahres no follow Links, das heisst sie werden von den Suchmaschinen nicht gesichtet, für das Linkbuilding bringt Pinterest also nichts).


Was kann Pinterest einem Unternehmen dann bringen?
- Aufmerksamkeit
- Stärkung der Marke
- Schaffung bzw. Stärkung eines Profils oder Images
- Nutzung zu anderen Marketingzwecken
- Traffic für die eigene Website, den Online-Shop oder Blog generieren


Jedes Unternehmen kann sich Pinterest zunutze machen, großer Profiteur sind allerdings Online-Shops. Selbst kleine Shops konnten in den USA ihren Umsatz aufgrund von Pinterest massiv steigern.
Produkte können gepinnt werden und Interessenten landen durch einen Klick auf das gepinnte Bild direkt im Shop. 
Natürlich funktioniert das beispielsweise auch für Blogs. Hat man eine interessante Info-Grafik erstellt, oder auch andere Bilder, die bei Pinterest verbreitet werden, so kann Pinterest ein enormer Traffic-Lieferant sein.
Allerdings bleibt zu beachten, das die Mehrheit der User in den USA sitzt und Pinterest trotz des massiven Wachstums unter deutschen Usern aktuell noch am Anfang steht. 


Dennoch: auch wenn Pinterest, wie google + ja auch, noch im Wachstum ist lohnt es stets eine Überlegung ob die Einbindung in die aktuelle Markenstrategie sinnvoll ist. 
Schließlich bildet die Aktivität im Social Web mehr denn je das Image und Markenprofil eines Unternehmens.
Eine zeitgemäße Einbindung von Social Media-Maßnahmen und die Beobachtung von Trends sind also wichtiger denn je. Viele Marken schrecken davor zurück Zeit und Geld in neue Social Media tools zu investieren, bei denen der Nutzen noch nicht allgemein verifiziert wurde. Meist wird abgewartet und beobachtet bis Konkurrenzmarken den ersten Schritt machen, aber warum nicht einmal etwas wagen und an neue Trends glauben? Oft wird es von Konsumenten als positiv wahrgenommen, wenn eine Marke einmal den vorgezeichneten Weg verlässt und schlichtweg etwas Neues wagt. 


Also auf geht`s: www.pinterest.com 

Quelle

Die Suche nach einer geeigneten PR-Agentur kann für Unternehmen schnell zum Marathon werden. Scheinbar endlose Agenturen bieten ihre Dienste an und natürlich ist jede die Beste. 


Diese fünf Punkte sollen Ihnen bei der Suche eine kleine Hilfestellung geben: 


1. Einschätzung der Erfolgschancen
Zunächst sollten Sie sich selbst einige Fragen stellen. Ist ihre Marke bereits etabliert? Gibt es einen Online-Shop, der gepusht werden soll? Was erwarten Sie von Ihrer Agentur? Mit dieser Ausgangsbasis sollte die Agentur in der Lage sein Ihnen eine realistische Einschätzung über die Möglichkeiten und Erfolgschancen einer kontinuierlichen Pressearbeit zu geben. Immer wieder gibt es Agenturen, die keinerlei Zahlen in den Raum werfen möchten. Dennoch sollte Ihnen eine Agentur, mindestens anhand von bisher erreichten Veröffentlichen ein Bild von ihrer Arbeit und den Möglichkeiten einer Zusammenarbeit geben. Weiterhin sollte eine Agentur Ihnen nach ersten Sondierungsgesprächen ein grobes Konzept mit einigen kreativen Ideen für eine erfolgreiche Pressearbeit vorlegen können, dass Ihnen Ihre Entscheidung erleichtern sollte.


2. Das Menschliche
Die PR-Agentur kann einen noch so guten Ruf haben oder noch so gute Arbeit für Sie leisten, wenn das Menschliche zwischen Ihnen bzw. den in Ihrem Unternehmen zuständigen Mitarbeitern nicht passt, dann sollten Sie von einer Zusammenarbeit absehen. Die Zusammenarbeit zwischen PR-Agentur und Kunde ist in der Regel sehr eng und sehr regelmäßig, kommt es hier zu Missverständnissen oder gibt es unterschiedliche Arbeitsauffassungen kostet das viel Energie und effektiv Ihr Geld. Daher gilt wie bei so vielem auch bei der Auswahl der idealen Agentur: hören Sie auch auf Ihr Bauchgefühl und einer produktiven und positiven Zusammenarbeit steht nichts mehr im Wege. 


3. Angebote vergleichen
Ja, PR kostet Geld, aber lassen Sie sich nicht vom günstigen Angebot blenden. Auch in der PR-Branche gilt, gut muss nicht gleich teuer sein, aber besonders billig sollte Sie skeptisch werden lassen. In der Regel erhalten Sie von den Agenturen Angebote, die eine monatlich festgelegte Agenturgebühr sowie ein gewisses Budget für Fremdkosten beinhalten. Insbesondere bei den Fremdkosten sollten Sie aufmerksam hinsehen. Diese werden in der Regel eins zu eins an Sie weitergegeben. 
Sind die Zahlen realistisch? Ist beispielsweise eine angesetzte Summe für Reisekosten realistisch oder werden im Jahr zahlreiche Messebesuche und Veranstaltungen stattfinden, an denen die Agentur vor Ort sein muss? Wie hoch sind die Kosten für Drucksachen oder Medienbeobachtung angesetzt? Auch wenn Sie fachfremd sind sollten Sie mit gesundem Menschenverstand einen Blick auf die kalkulierten Kosten werfen und im Zweifel Hinterfragen.


4. Agenturtest
Bevor Sie beispielsweise einen Jahresvertrag mit einer Agentur abschliessen ist es durchaus legitim die Agentur um ein Testpaket, beispielsweise für einen Zeitraum von drei Monaten oder eine erste Projektbetreuung zu bitten. Hier wird sich schnell zeigen, ob die Zusammenarbeit passt und Ihre Vorstellungen und die Arbeitsweise und Ziele der Agentur übereinstimmen. Ist dieses der Fall: herzlichen Glückwunsch, Sie haben eine geeignete PR-Agentur für Ihr Unternehmen gefunden. 


5. Beratung
Natürlich ist für Sie das vorrangige Ziel Ihre Marke zu stärken, Präsenz in der Presse zu generieren und letztlich Ihre Absätze zu steigern. Dennoch kann nicht oft genug betont werden, wie wertvoll es ist, wenn Sie eine Agentur finden, die Ihnen nicht blind nach dem Mund redet, sondern eigene Standpunkte vertritt (und diese natürlich auch fundiert begründen kann). Denn wären Sie der PR-Profi bräuchten Sie keine Agentur :-) Der Job der Agentur ist es, Sie zu beraten, Ihnen in einem für Sie kaum bekannten Feld zur Seite zu stehen. Realistische Einschätzungen Ihrer PR-Agentur (auch wenn Sie manche Einschätzung sicherlich ungern hören werden...) sind der Boden für eine fruchtbare und vertrauensvolle Zusammenarbeit.