Posts mit dem Label Social Media werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Facebook hat seinen Logarithmus, nach dem Posts im News-Feed angezeigt werden verändert. Viele Unternehmen reagieren "panisch", das ihre Posts nun ja gar nicht mehr allen Fans angezeigt werden. Korrekt, aber für die privaten Nutzer ist das gar nicht so schlecht und auch für Unternehmen ist das nicht grundsätzlich negativ.
Zunächst einmal zu der Frage, nach welchen (wie ich finde sehr logischen) Kriterien Posts im News-Feed angezeigt werden.

Kriterien für den Facebook News-Feed:

1. wenn man bereits vorher Posts geliked oder kommentiert hat werden einem mehr von diesen Posts angezeigt

2. Wenn andere Facebook-Fans einen Post ignorieren, er also wenig likes oder Kommentare erhält zeigt Facebook einem diesen Post eher nicht an.

3. Die eigene Interaktion mit Posts der gleichen Art. Like ich also besonders häufig Fotos, so zeigt Facebook mir mehr Fotos im Newsstream an (irgendwie logisch :-))

4. Erhält ein Post Beschwerden oder die Seite, die den Post verfast hat, so zeigt Facebook diesen ebenfalls eher nicht im News-Feed an.
Der neue Facebook-Logarithmus zeigt nicht mehr alle Meldungen an
Insgesamt finde ich das Ganze sehr logisch und für mich als Privatperson hat es den Vorteil, dass Facebook für mich ein wenig filtert, was mich interessieren könnte. 
Warum reagieren viele Unternehmen also so panisch? Klar, Posts werden nicht mehr alle 4765 Fans angezeigt, sondern vielleicht nut noch 2867 Fans. Aber: diese 2867 Fans, denen mein Post angezeigt wird sind oder waren in irgendeiner Weise an meiner Seite und meinen Inhalten interessiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass Inhalte aktiv kommentiert, geliked und geteilt werden steigt dadurch also.

Das Negative am neuen Facebook News-Feed
Was ich allerdings kritisch finde ist, dass Facebook nicht bedenkt, dass mich gewisse Posts ja interessieren können, auch wenn ich sie weder like, noch kommentiere oder teile. Durch den Ausschluss irrelevanter Meldungen aus meinem Newsfeed haben es Unternehmen nun deutlich schwerer mein Interesse zu wecken, so dass sie quasi in meinen Newsfeed aufgenommen werden. Dadurch steigt für viele Marken natürlich die Relevanz von Anzeigen, um neue Fans zu gewinnen und sie zu erreichen bzw. die Relevanz Posts gegen Gebühr hervorzuheben, so dass alle Fans oder alle Fans und deren Freunde einen Post sehen. So gesehen also ein gar nicht so dummer Schachzug von Facebook, wenn auch auf Kosten der Unternehmen. 

Facebook-Posts promoten und alle Fans erreichen


 
Immer wieder, wenn ich mit dem Handy auf Facebook war, musste ich feststellen, dass ich Inhalte zwar liken oder kommentieren, sie mobil aber nicht teilen konnte. Ich war immer ein wenig erstaunt darüber...

Aber genau das wird jetzt geändert und Facebook führt nach und nach auch auf mobilen Websites und Apps die "teilen"-Funktion ein. 

Geht man über www.m.facebook.com auf Facebook, so werden einige Nachrichten im Newsfeed bereits mit dem neuen Button angezeigt. 

Und so sieht das Ganze derzeit aus:

So sieht die neue Facebook-"teilen"-Funktion vom Smartphone aus

Jetzt wird das Teilen von Facebook-Inhalten endlich auch mobil möglich


Ich würde mich zwar mehr über weniger gesponsorte Werbeblöcke auf meinem Newsfeed freuen, als über eine neue teilen-Funktion, aber vielleicht bekommt Facebook das ja auch noch in den Griff.

Facebook führt jetzt auch mobil die "Teilen"-Funktion ein



Auch Pinterest springt jetzt auf den Zug der Business-Profile auf.  Unternehmen können ihre vorhandenden Accounts in Business-Accounts umwandeln. 
Die Features sind jedoch die gleichen, wie bei den bisherigen privaten Zugängen. Aktuell ist der einzige Unterschied zu den Privataccounts, das man den Business Terms of use zustimmen muss, einige schöne Fallbeispiele und Hilfestellungen an die Hand bekommt und neue Buttons und Widget zur Integration in die eigene Website gestellt bekommt. 
Darüber hinaus können Unternehmen, aber auch Privatpersonen wie bei twitter auch ihre Website verifizieren.
Pinterest: neue Buttons und Hilfestellungen für Unternehmen
 Keine wahnsinnigen Neuerungen, aber ich persönlich finde solche Kleinigkeiten sehr viel besser als massive Veränderungen wie Facebook sie immer still und heimlich durchzieht. Lieber Schritt für Schritt und dafür transparent und nachvollziehbar. 
Ich denke die Business-Profile bei Pinterest sind ein erster Test, dem bei entsprechender Annahme durch die Unternehmen garantiert noch einige speziellere Features folgen werden.


Pinterest startet neue Business-Accounts



Quelle
Die klassische PR-Arbeit wird immer digitaler und Veröffentlichungen auf verschiedenen Blogs bekommen für Marken immer mehr Relevanz. Die authentische Berichterstattung, kombiniert mit Verlinkungen zum Online-Shop oder Website bieten den Unternehmen einen hohen Mehrwert. In diesem Rahmen wird natürlich auch Social Media immer wichtiger, denn Artikel werden über die sozialen Netzwerke verbreitet.

Immer wieder stieß ich in letzter Zeit auf das "Problem", dass Blog-Artikel oder Online-Artikel auch auf den entsprechenden Facebook-Seiten veröffentlicht und häufig auch dort diskutiert wurden. Wundervoll! Wäre da nicht das kleine "aber". 
Ich gebe die Facebook-Posts an meine Kunden weiter, aber in meine Übersicht an Veröffentlichungen, anhand deren geldwerten Gegenwert meine Leistung am Ende des Jahres beurteilt wird, flossen solche Veröffentlichungen bisher nicht ein. 

Ich habe daher mit den Kunden, die ich betreue eine Regelung getroffen. Gemeinsam wurde eine Übersicht mit medialen Gegenwerten erarbeitet, anhand dessen Facebook-Veröffentlichungen gemessen werden. Der mediale Gegenwert, der dabei berechnet wird richtet sich zum einen nach der Anzahl von Fans der Seite, aber auch nach der Art der Seite -ist es ein Facebook-Auftrittt eines Online-Magazins oder eines Blogs?! 

Natürlich sind diese Zahlen nach Gefühl erstellt worden, aber für den Kunden und mich fühlt es sich richtig an, da tolle Posts, die auch das Ergebnis meiner kontinuierlichen Arbeit sind, nicht mehr einfach unter den Tisch fallen.

Wer weiß, womöglich entwickelt sich hierzu im Lauf der Jahre ja eine "anerkannte" Methode der Messbarkeit, aber vorerst kann ich diese Art und Weise jedem ans Herz legen, um dem Kunden zu vermitteln, dass auch Facebook-Veröffentlichungen Arbeitsergebnisse sind.  

Quelle


Facebook hat relativ still und heimlich die Frage-Funktion auf privaten Profilen abgeschafft. Wie ich finde, kein großer Verlust, da weder ich noch eine Mehrzahl meiner Freunde diese Funktion je genutzt hat.

Für Unternehmen finde ich diese Funktion sinnvoller, aber auch hier kann ich aus meinen Praxiserfahrungen für verschiedene Kunden berichten, dass das Feedback der Fans meist recht bescheiden war. Da Facebook normalerweise keine Funktionen nur für eine beschränkte Nutzergruppe aufrecht erhält, tippe ich, dass auch die Unternehmensseiten in absehbarer Zeit diese Funktion einbüßen werden. 




Facebook erstaunt ja immer wieder durch laufende Veränderungen. Manche machen sicherlich Sinn, diese Neuerung verstehe ich aber ganz und gar nicht.

Privatpersonen können ihre Satus-Posts bei Facebook jetzt ebenso wie Unternehmen (gegen Bezahlung!!!) hervorheben. 


So kann man auch als Privatperson seine "Reichweite" steigern und seine Freunde noch effektiver belästigen ;-) 
Ich frage mich: warum sollte ich als Privatperson einen Post hervorheben? Ist es so wichtig, was ich zum Mittag gegessen habe, dass ich es der ganzen Welt gegen eine Gebühr von 5, 31 € mitteilen muss? 


Manche Dinge muss man vermutlich nicht verstehen, aber es wirkt so, als sei Facebook verzweifelt auf der Suche nach Monetarisierungsstrategien.



Fünf Jahre lang hat sich das Team um Felix Baumgartner auf das rund 50 Millionen Euro teure Projekt vorbereitet. Mit dem Sprung aus 39045 Metern Höhe stellte Felix Baumgartner vier neue Weltrekorde auf. Neben der höchsten bemannten Ballonfahrt, dem höchsten Fallschirmsprung, erreichte der Österreicher auch die höchste Geschwindigkeit, die jemals von einem Menschen ohne maschinelle Hilfe erreicht wurde (1342 km/h). Darüber hinaus hält Felix Baumgartner nun auch den Rekord für den längsten freien Fall in Metern (36.529 Meter).

Neben vier neuen Weltrekorden sorgte Baumgartner auch im Social Web für neue Bestmarken und dürfte bei Red Bull für Jubel gesorgt haben.


Mit dem Stratos-Sprung von Felix Baumgartner aus über 39 Kilometern Höhe hat Red Bull einen Marketingcoup gelandet. Auf sämtlichen Social Media Plattformen war der Sprung vom Rande des Weltalls das Top-Thema. Der Rekordversuch führte bereits in den letzten Wochen der Vorbereitung zu einem Anstieg der Red Bull Stratos Facebook-Fanpage auf über 700.000 „gefällt mir“ Angaben. Das Siegerfoto, das unmittelbar nach der Landung von Felix Baumgartner aufgenommen wurde, erhielt 488.527 Likes und wurde über 50.000 Mal im Social Web geteilt. Auch auf anderen Social Media Plattformen sorgte der Sprung für großes Aufsehen. Auf der Video-Plattform youtube haben zu Spitzenzeiten rund 8 Millionen Zuschauer den Live-Stream von Red Bull verfolgt. Zum Vergleich: Die Olympischen Spiele 2012 in London hatten auf dem Höhepunkt gerade einmal 500.000 Zuschauer. Insgesamt wurden die Videos zum Stratos-Sprung über 366 Millionen Mal abgerufen. Auf dem Microblog-Dienst Twitter war der Rekordsprung auf Platz 1 der Trending Topics. 

Die Social Media Akademie hat zu der Berichterstattung im Social Web die unten gezeigte Infografik bereitgestellt, die, den Erfolg dieser Aktion ganz wunderbar verdeutlicht:

 
Jede PR-Frau, Social Media Managerin oder Marketingbeauftragte mit der Verantwortung für Social Media kennt es, die Ansage vom Kunden/ Chef/ Marketingleiter lautet: Wir brauchen mehr Facebook-Fans.
Gesagt, getan, es werden Anzeigen geschaltet, Facebook Infomationen offline integriert, Gewinnspiele durchgeführt und ausgefeilte Contentpläne erstellt. Die Fan-Zahlen steigen und alle sind glücklich, zumindest vorerst.

Aber dann kommt das böse Erwachen und zwar genau dann, wenn das Gewinnspiel vorbei ist oder die Anzeigen nicht mehr laufen: die Fanzahlen sinken. Eine Differenz von +- ein paar Prozent ist vollkommen normal, aber wenn die Fanzahlen sich kontinuierlich im Sinkflug befinden besteht Handlungsbedarf. Vorerst muss jedoch der Ursprung dieses Übels gefunden werden. Um dem Fanverlust entgegenzuwirken hilft das Wissen, um folgende Punkte, die Schuld dran sein können, dass es abwärts geht.
1. Posts
Jeder kennt es als Privatperson, sei es die komische Cousine oder der nervige Ex-Freund, der alle 28 Minuten mitteilen muss, was in seinem Leben gerade vor sich geht, zu viel des Guten nervt irgendwann und somit wird der Ex gelöscht (Problem einfach und schnell beseitigt) und die Posts der Cousine geblockt. Bei Unternehmensseiten ist das nicht anders. Zu viele Posts auf der Newswand nerven und irgendwann "un-liked" man das Unternehmen einfach wieder. Als Social Media managerin habe ich für mein damaliges Unternehmen die Resonanz analysiert, die zwei tägliche Facebook-Posts hatten und ich kann Euch sagen, das Ergebnis war niederschmetternd. Man konnte quasi dabei zusehen, wie die Fanzahl sank. Also: Qualität statt Qunatität und die Fans bleiben Euch treu. Was mich zum 2. Punkt führt, warum Fans ein Unternehmen "un-liken".

2. Posts - die Inhalte
Ellenlange Posts, bei denen ich auch "mehr" klicken muss, um sie zu Ende zu lesen, Der 5. Posts zum Wellttag des Butterbrotes oder Produktvorstellungen, die ich mittlerweile sogar schon wiedererkenne, weil sie sich so oft wiederholen.... All diese Dinge sorgen dafür, das Fans eine Seite "un-liken". Content ist und bleibt halt King. Interessante Informationen, Tipps & Tricks und ab und an ein Rabattcoupon - so halte ich meine Fans bei Laune und halte sie davon ab sich auf die Suche nach dem "un-like" Button zu machen. Gehen übemäßig viele Fanz verloren, solltet ihr Euch die Inhalte Eurer Posts kritisch anschauen und überlegen, ob sie Euch als Privatperson interessieren. 
Hierbei ein Kommentar am Rande: ist das Posten auf den Praktikanten abgeschoben worden, sollte  über eine neue Aufgabenverteilung nachgedacht werden, denn ein Praktikant, der eine Firma im Schnitt 3 Monate kennenlernt ist kaum geeignet, die externe Kommunikation zu leiten.... 

3. Die Sympathie mit der Marke ist erloschen
Ich werde Fan von Nivea, weil mir das Soft-Duschgel morgens den tag versüßt, ich werden Fan von Ikea, weil es dort immer tolle Rabattcoupons gibt und ich das Unternehmen einfach mag. Fahre ich einen Smart, like ich Smart, fahre ich Opel, like ich Opel. Viele likes spiegeln unsere Sympathien in der offline-Welt wider. Bin ich Facebook-Fan, so will ich all meinen Freunden zeigen, dass ich die Marke oder das Unternehmen mag.
Problem: wenn ich es in der offline-Welt nicht mehr mag, werde ich auch mein Like entfernen.
Bestes aktuelles Beispiel: Ich habe eine grantantentolle Hausratversicherung, günstig, guter Service, genau das was ich brauche. Darum bin ich froh und like die Facebook-Seite vom "Deutschen Herold". Ganz vergessen, das ich die Seite geliked habe, öffne ich wie jeden Morgen Bild.de und was springt mir entgegen? Die Schlagzeile des Tages: "Nackt-Polonaise beim Deutschen Herold".
Sympathie erloschen, like gelöscht. So schnell kann es gehen :-)

4. Negative Erfahrung mit der Marke/ dem Kundenservice
Föhn gekauft, zwei Mal geföhnt, schon ist er kaputt. Der Kundenservice stellt sich quer, auf meine E-Mails bekomme ich keine Reaktion und auf meine Nachricht auf der Facebook-Pinnwand rührt sich auch kein Schwein. Ich bin maulig. Und wie äussere ich das? Richtig, der Firma gebe ich es so richtig und "un-like" sie. ;-)
Facebook wird von vielen Firmen als Kundenservice-Tool genutzt, was eine tolle Sache ist - sofern es reibungslos funktioniert. Postet ein Unternehmen jeden Tag bei Facebook, antwortet aber nicht auf die Nachricht, die ich geschrieben habe, bin ich verärgert. Die Fanzahl eines Unternehmens ist also auch auf gewisse Art und Weise Zeichen für die Zufriedenheit der Kunden.  

Fast jedes Unternehmen mischt mittlerweile bei Facebook mit. Es wird regelmäßiger content überlegt und gepostet. Die Resonanz der Fans lässt meist aber zu wünschen übrig. Kaum likes, keine Kommentare. 
Um mehr Interaktion mit den Fans zu schaffen und auch neue Fans zu gewinnen müssen die veröffentlichten Inhalte natürlich die Zielgruppe treffen und Interesse wecken. Dieses geht am besten durch Bilder. Das Visuelle wird weitaus häufiger wahrgenommen als einfach nur Text. Mit ein wenig Kreativität lässt sich jede Facebook-Fangemeinde zum Leben erwecken, es braucht nur gute Ideen und kreative Mitarbeiter, die sich voll und ganz einbringen um die Marke so authentisch wie möglich zu machen.

Hier drei Tipps von Bildern, die bei Facebook das Interesse der Fans wecken und idealerweise sogar Chancen und virale Verbreitung haben: 

1. Zitate
Weise, witzige oder einfach zutreffende Spürche, die in einer Grafik visualisiert werden kommen bei vielen Fans gut an. Sie werden geliked und überdurchschnittlich oft geteilt. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Facebook-Seite von "Dove". 

2. Schnappschüsse
Nichts wirkt authentischer und weckt mehr Symphatien bei Facebook-Fans als eine Marke, die sich menschlich präsentiert. Viele Marketing-Beauftragte wollen vor allem ihre Produkte präsentieren und dadurch den Bekanntheitsgrad steigern. Das das auch anders gehen kann als auf die webliche Schiene zeigen verschiedenen Unternehmen, wie beispielsweise Starbucks. Immer wieder werden themenrelevante Schnappschüsse geteilt, wie sie jederzeit mit dem Handy aufgenommen werden können. Das erzeugt Nähe zu den Fans, vermittelt Authentizität und präsentiert quasi durch die Hintertür das Produkt. 

3. Fill in the blank-Posts als Bild
Fill in the blank-Posts funktioneren wunderbar auf Facebook. Um den Effekt noch ein wenig zu steigern können diese visualisiert werden. Zum Beispiel so wie bei Burt`s Bees.








Immer mehr Unternehmen entdecken die Social Media-Welt für sich. Doch nach der ersten Euphorie über das neue Medium, mit dem plötzlich ganz einfach und direkt mit Kunden kommuniziert werden kann, stellt sich oft Ernüchterung ein. Nach anfänglich rasanten Fan-Zuwächsen, beispielsweise aufgrund eines Gewinnspiels zum Launch lässt das Wachstum irgendwann zu wünschen übrig. Also, was tun? Die Lösung: bringen Sie ihren Social Media-Auftritt in die Offline-Welt. 

1. E-Mail Signatur
Sie haben eine tolle E-Mail Signatur für Ihr Unternehmen, warum erweitern Sie sie also nicht um ein paar Social Media Buttons. Tolle Icons gibt es überall im Netz kostenlos (z.B. hier), jetzt müssen diese nur noch eingefügt und verlinkt werden und so sind alle ihre Kontakte über Ihren Social Media-Auftritt informiert und können ganz einfach Fan werden.
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2. Visitenkarten
Ebenso wie in der E-Mail-Signatur sollten die wichtigsten sozialen Netzwerke auch auf der Visitenkarte kommuniziert werden. Insbesondere im PR-Bereich zeigt dieses natürlich auch eine gewisse Kompetenz und Interesse an den neuen Medien und ermuntert potentielle Kunden diese Bereiche ebenfalls in die Hände eine Agentur abzugeben. 
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3. Website
Suchen Sie neue Mitarbeiter? Befinden Sie sich auf Kundenakquise?All diese Leute werden die Website besuchen, um sich einen Eindruck vom Unternehmen zu machen. Auch hier können auf elegante Art und Weise Social Media Buttons integriert werden und auf die entsprechenden Seiten verlinken. Geringer Aufwand, große Wirkung: sie gewinnen im besten Fall Fans und zeigen Aufgeschlossenheit für neue Kommunikationsbereiche. 
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4. Werbemittel
Anzeigenschaltung, Flyer, Broschüren und und und. Egal, wodurch Sie Ihre Botschaft kommunizieren, binden Sie stets auch Ihre Social Media-Auftritte mit ein. Interessenten nutzen diese häufig um direkt mit einem Unternehmen in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen. 

5. Einbindung in PR- und Marketingaktivitäten
Gewinnspiele, Rabattaktionen oder besondere Angebote? Nutzen Sie Social Media, um diese besonderen Aktionen zu promoten.Lassen Sie das Gewinnspiel auf facebook stattfinden, promoten Sie es bei twitter oder bieten Sie Ihren Fans "fans-only" Inhalte, wie Rabattgutscheine oder besondere Benefits an. All das sorgt für Fanzuwachs und sorgt für eine gleichbleibende Anzahl an Fans.

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Das Start-Up Zaggora verdient sein Geld mit Hotpants, die Frauen beim Abnehmen unterstützen sollen. Im Sommer letzten Jahres gegründet konnte das Unternehmen mehr als 100.000 Facebook-Fans gewinnen und diese Anzahl bis heute mehr als verdoppeln. 100.000 Facebook-Fans gewinnen in drei Monaten? Wie geht das?

Der Grundgedanke ist einfach. Nutze die Macht des Kunden! Das Start-Up setzt primär auf Empfehlungs-Marketing und fährt damit offenbar gut. Denn innerhalb von 9 Monaten wurden nicht nur über 200.000 Facebook-Fans gewonnen, sondern auch über 400.000 Produkte verkauft (Preis um 70 $ pro Hotpants). 

Zur Steigerung der Popularität und der Facebook-Fans wurden Anfang des Jahres 500 Hotpants kostenlos an Markenbotschafter verschenkt. Diese Markenbotschafter hatten nun die Aufgabe 2 Wochen lang regelmäßig ihre Erfahrungsberichte auf die Zaggora Facebook-Seite zu posten und sie tatet es rege. Die Fan-Zahlen wuchsen stetig. Ergänzt durch unterstützende Posts, die den Kunden beim Abnehmen weiter helfen sollen schafft Zaggora einen echten Mehrwert für seine Fans. Daneben werden regelmäßig spezielle Angebote über Facebook ausgegeben und wöchentlich Preise an die Fans verlost. Das sorgt für Fanbindung und Mehrwert und genau das ist der Schlüssel zum Erfolg:

-sei so nah wie möglich an Deinem Kunden
-biete Mehrwert für die Facebook-Fans
-sei authentisch und biete über Socia Media auch die Möglichkeit an Kundenservice zu bieten




Blogger-Kontakte gewinnen in der PR-Branche zunehmend an Bedeutung. Neben der klassischen Kontaktaufnahme per E-Mail bieten vor allem soziale Netzwerke aber auch andere (wenn auch zeitaufwändige) Möglichkeiten Kontakte zu Bloggern aufzubauen. 

Eine dieser Möglichkeiten ist Pinterest. Das noch junge Netzwerk findet aktuell recht viel Beachtung und so kann man sich als PR-Fachmann dieses zum Vorteil machen.

1. Mein Pinterest Profil
Das Profil unter dem ich meine Bloggerkontakte aufbaue sollte meinen Namen und beispielsweise die Agentur, für die ich arbeite oder das Unternehmen enthalten, so dass der Blogger direkt sehen kann wo ich hingehöre. Außerdem ist es sinnvoll boards anzulegen und diese mit Inhalten zu füllen, denn nichts ist schlimmer als ein vermeintlicher PR-Experte, der von dem genutzten sozialen Netzwerk im Grunde gar keine Ahnung hat. Hier geht es um Authentizität. Wenn Sie also keinerlei Faible für Pinterest haben, dann sollten Sie von folgenden Schritten besser die Finger lassen. 

2. Bloggern auf Pinterest folgen
Den boards des Bloggers zu folgen ist einer der ersten Schritte. Ziel ist es, ein Gefühl dafür zu bekommen, was den Blogger interessiert, was ihm gefällt, wie sein Stil ist. Was für Bilder pinnt er? Was für Bilder liked er?
Weiterhin erhält der Blogger eine E-Mail, in der er informiert wird, das man seinen boards folgt. Hier soll er das erste Mal auf meinen Namen aufmerksam werden. 

3. Pins repinnen
Jetzt heisst es aktiv werden. Die Pins des Bloggers können ge-repinnt werden. Ziel: auch hier bekommt der Blogger stets eine E-Mail, mit meinem Namen und der Info, dass ich sein Bild ge-repinnt habe. Der Blogger stolpert also immer wieder über meinen Namen und sieht, das ich an seinen Pins und Themen interessiert bin.

4. Pins "liken"
Ergänzend können Pins "geliked" werden. Die "likes" erscheinen im Pinterest Newsfeed des Bloggers und bringen einmal mehr meinen Namen ins Spiel.

5. Ergänzung durch facebook und twitter 
Im nächsten Schritt sollten gelegentlich Pins auf facebook oder twitter veröffentlicht werden mit dem Hinweis von wem der Pin stammt. Hierfür kann der Blogger auf facebook im Post getaggt werden, so das er auch hier auf mich aufmerksam wird. 

6. Kontaktaufnahme per E-Mail
Nachdem mein Name und mein Interesse an seinen Themen dem Blogger inzwischen bekannt sein sollte geht es zurück zur klassischen E-Mail. Ich verweise darin auf Pinterest, wo ich ihm/ihr begeistert folge (was er hoffentlich inzwischen längst weiss) und schlage ihm ein Thema oder Produkt vor, was thematisch zu seinen Pins/ Interessen passt. 

Im besten Fall fühlt der Blogger sich zum einen geschmeichelt, zum anderen merkt er aber auch, das ich meine Hausaufgaben gemacht habe und ihm tatsächlich nur ein Thema anbiete, das für ihn und seine Leser auch interessant ist und mit ein wenig Glück veröffentlicht er es tatsächlich auf seinem Blog - Ziel erreicht und erster positiver Blogger-Kontakt hergestellt. :-)




Es ist nicht immer einfach für Unternehmen Social Media Tools in Ihre Unternehmensstrategie einzubinden. Oft wirkt es verkrampft und unglaubwürdig und erreicht so auch nicht sein Ziel.

Anders aber beim Impressionen Versand. Ich liebe den Versandshop sowieso, aber als ich heute durch die aktuelle GALA blätterte und mir dieser Flyer entgegenkam machte mein Herz direkt einen Sprung. 



Die Art der Produktdarstellung bei Impressionen spricht mich einfach total an. 
Auf den zweiten Blick begeisterte mich jedoch etwas ganz anderes: die clevere und passende Einbindung der Social Media Tools. 


Auf der Startseite befindet sich ein QR-Code, der direkt zum App führt, auf der Innenseite des Flyers wird auf die Webadresse aufmerksam gemacht und auf der Rückseite der Hinweis auf facebook. Das alles ist so dezent, aber dennoch sichtbar integriert, dass ich es für ein sehr gelungenes Praxisbeispiel halte.


Quelle Bilder: Impressionen Flyer, April 2012
Daneben nutzt Impressionen auch seit einiger Zeit die Möglichkeit von online Blätterkatalogen, auf diese wird vor allem über facebook aufmerksam gemacht. 
Hier findet ihr den aktuellen Sommerkatalog: http://static.impressionen.de/katalog2204/ 




Wie ich finde ein rundum ansprechender Auftritt mit verdienten fast 16.000 Facebook-Fans. 


https://www.facebook.com/ImpressionenVersand 

Quelle
Es gibt kaum etwas wichtigeres in der PR als Bilder. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Stimmen die Bilder, so ist auch die Arbeit mit der Presse "einfacher". Stimmen die Bilder nicht und sieht der Kunde oder Chef auch nicht die Notwendigkeit presserelevante und geeignete Bilder herzustellen, so hilft nur eines: kreativ werden!
Wie soll ein Journalist eine Story rund um das Unternehmen oder Produkt stricken, wenn er keinerlei Bildmaterial zur Hand hat? Richtig: schwierig. Der Ausweg: Infografiken. 
Aber auch wenn interessantes Bildmaterial vorliegt können Infografiken sinnvolle Ergänzungen des Pressematerials sein.

Durch Pinterest ist dieses stiefmütterliche Thema wieder aufgetaucht, denn plötzlich begegnen einem all überall wundervoll aufbereitete Infografiken, die komplexe Sachverhalte interessant, verständlich und oftmals mit ein wenig Humor aufbereiten. 

Was gilt es beim Erstellen und Nutzen von Infografiken in der PR also zu beachten?

1. KEIN Logo, KEIN Firmenname, KEIN Produktname 
Ja ich weiß, innerlich wieder jeder PR-Verantwortliche nun schlucken und sich bereits die Worte zurechtlegen, wie dem Chef das erklärt werden soll. Aus Unternehmenssicht muss überall die Marke/Logo etc. integriert sein, wir sind jedoch nicht im Marketing, sondern in der PR. Es ist ganz einfach, beinhaltet eine Infografik ein prominent plaziertes Label oder Logo so ist sie sofort für eine Presseveröffentlichung gestorben. Warum? Welcher Journalist wird (es sei denn er schreibt einen Artikel ausschließlich über das entsprechende Unternehmen) zu einem allgemeinen Artikel eine Infografik wählen, bei der sogar ein Laie erkennen wird, dass diese von der Marketingabteilung des entsprechenden Unternehmens stammt. Richtig: KEINER. Also: keine prominente Nennung des Unternehmens, es sei denn es macht im inhaltlichen Zusammenhang Sinn. Was jedoch geht und legitim ist, da die Grafik schließlich von Euch stammt, ist ein Hinweis am Ende der Grafik, beispielsweise durch ein KLEINES Logo als Quelle. 

2. Verständlichkeit der Grafik
Menschen sind visuelle Wesen und so lassen sich über die Infografik auch komplexe Zusammenhänge gut erläutern. Dabei sollte final dennoch immer ein "Aussenstehender" einen Blick auf die Grafik werfen. Denn was für Mitarbeiter und mit dem Themengebiet vertraute Personen selbstverständlich erscheint ist für Journalisten und deren Leser nicht zwangsläufig ebenso verständlich. Da Verständlichkeit und visuelle Aufbereitung eines Themas das große Plus einer jeden Infografik ist, gilt es hier besonders aufmerksam und kritisch zu sein.

3. Verbreitung der Inforgrafik
Am besten verbreiten lässt sich eine Infografik online. Die Vorteile:
- sie kann für PR-Zwecke verbreitet werden
- sie kann zur Suchmaschinenoptimierung genutzt werden
Daher ist es wichtig die Infografik durch einen entsprechenden Text mit relevanten Keywords zu ergänzen. Am besten wird der Grafik außerdem eine eigene URL zugewiesen, idealerweise innerhalb der eigenen Website. Verbreiten lässt sie sich dann per E-Mail an die relevanten Medien (beispielsweise als Ergänzung zu einem zugehörigen Pressetext), per Social Media über facebook, twitter und Pinterest und über die eigene Website oder den eigenen Blog - und im besten Fall ist sie so verständlich, übersichtlich und aussagestark das sie sich quer durch das Netz verbreitet. 


In den USA ist die Nutzung von Infografiken weitaus verbreiteter als hierzulande, jedoch scheint es der Trend des Jahres 2012 zu werden und bei geeigneten Themen oder Produkten ist es einmal eine andere Art und Weise ein Thema zu kommunizieren, mit der man auch gegenüber dem Kunde Kreativität und ein Gespür für Trends unter Beweis stellen kann. 



  

Zahllose Unternehmen und Marken setzen auf Social Media. Auch wenn die Schwerpunkte unterschiedlich sind, so ist das Ziel doch meist ähnlich: den Dialog zu den Kunden herstellen. 



Der Grundgedanke sich als Unternehmen im Social Media-Bereich zu engagieren um einen besseren Kontakt zu ihren Kunden aufzubauen ist sicherlich löblich, allerdings finden sich immer wieder Fälle, in denen die gute Absicht nach hinten losgeht oder es schlichtweg nicht so funktioniert wie die Verantwortlichen das so in Ihren PR-Berater-/Marketing-Manager-Träumen ausgemalt haben. 
Oft das Probem: viele Köche verderben den Brei. In viel zu vielen Unternehmen liegt der Social Media Bereich in zig verschiedenen Händen: Geschäftsführung, Marketing, Produktmanagement und PR. Und jeder dieser Akteure hat ein anderes Ziel vor Augen, das durch Social Media erfüllt werden soll. Dabei gehen zumeist zwei wesentliche Punkte verloren:

1. Social Media ist nur dann erfolgreich, wenn es dem Leser/Fan/follower einen Mehrwert bietet.

2. Social Media muss authentisch sein!

Laut einer BITKOM-Studie (und das kann sicher jeder von uns, der privat in sozialen Netzwerken unterwegs ist) ist die Mehrheit der Nutzer in sozialen Netzwerken unterwegs, um mit Freunden zu kommunizieren, privat. Dementsprechend folgt man nur den Unternehmensseiten, die einem einen Nutzen bringen.

Mehrwert bieten
Wo der Mehrwert für Fans eines Unternehmens liegt ist Unternehmensabhängig und muss natürlich individuell, auf die Marke angepasst sein. 
Bewährt haben sich jedoch die Nutzung als Service-Tool, wie beispielsweise bei der Deutschen Bahn und auch regelmäßige Rabattaktionen bieten Fans einen Mehrwert und verknüpfen für die Unternehmen Social Media mit Sales. Beispielsweise Unternehmen, die Kinderkleidung herstellen, werden ihren Fans sicherlich auch mit Hinweisen auf interessante "Elternbezogene" Artikel einen Mehrwert bieten können. 
Diesen Mehrwert gilt es jedoch von Anfang an beim Aufbau der Social Media Strategie herauszufiltern (die Strategie ist sicherlich ein weiteres Thema wert, da die Mehrheit an Unternehmen, die im Social Web unterwegs ist schlichtweg keine Strategie hierfür hat!). 
Die Kernfrage, die sich also jedes Unternehmen stellen muss lautet: welchen Vorteil hat jemand davon, wenn er Fan meiner Seite ist? Und eben diese Frage sollte Schritt 1 jeder Social Media Aktivität sein (ist sie meist jedoch leider nicht). 

Authentisch sein
Hiermit haben einige Unternehmen zu kämpfen. Wenn es um Social Media geht, muss man Kontrolle abgeben und sich vertrauensvoll in die Hände der Öffentlichkeit begeben, hiervor haben viele Verantwortliche Angst. Jedoch kann keine Social Media Maßnahme erfolgreich sein, wenn der User diese Angst quasi riechen kann. Hier heisst es: loslassen, ehrlich sein und weg von Marketing-, PR- und Sales-Sprache. 
Persönlich kommt immer am besten an. Ein Blick hinter die Kulissen der Produktion, ein Blick in die Firmenbüros - all das sind Dinge, die der User woanders nicht zu sehen bekommt. Auch die persönliche Vorstellung derjenigen, die dort bei Facebook aktiv sind oder für das Unternehmen twittern schadet nicht. Ein Foto plus kleiner Infotext und schon fühlt man sich als User dem Unternehmen viel näher. 
Das Problem mit der Authentizität kann man aber auch bei diversen Facebook-Seiten von Prominenten beobachten. Da heisst es dann: "XY freut sich auf die Moderation der Bambi Verleihung". Hier ist das Problem meist, dass den Prominenten persönlich die Zeit zur Pflege ihres Social Media Auftritts fehlt und es dann das Management oder eine externe Agentur übernimmt. Social Media sollte jedoch stets so nah wie irgendwie möglich am Unternehmen oder der Person sein und genau das ist auch der Grund, warum R-Verantwortliche in Unternehmen meist sehr nah an der Geschäftsführung positioniert sind. 

Was heisst "authentisch sein" nun konkret für ein Unternehmen? 
Zum einen heisst es persönlich zu sein, zum anderen die Aktivitäten dem Produkt oder der Marke anzupassen. Hierfür gilt es vor allem seine Kunden und Fans gut zu kennen. Hier sind thematisch passende Posts gepaart mit einer passenden Wortwahl und Sprachart und einer Prise an persönlichen Inhalten die halbe Miete.  



Wie ich gerade entdeckt habe, kann man jetzt auch endlich den Titel seiner Facebook-Seite ändern. Ändert sich der Name des Unternehmens, es gab einen Schreibfehler bei der erstmaligen Einrichtung oder sonstiges, so könnt ihr nun ganz einfach den Titel der Facebook-Page ändern. 

Unter diesem Link kommt Ihr zum Änderungsformular: https://www.facebook.com/help/contact_us.php?id=262629790471076 



Immer wieder heisst es von vielen Kunden: wir wollen einen Viralfilm machen. Also wird ein Film gedreht mit einer vermeintlich lustigen Story, dieser der PR-Agentur dann vorgesetzt, mit dem Hinweis: bitte viral verbreiten. 
Da  heisst es also erst mal durchatmen, kurz innerlich lachen und dem Kunden erklären, dass sein "Viralfilm", den er für 15.000 Euro hat drehen lassen (in 99,9 % der Fälle) höchstwahrscheinlich einfach ein Film bleiben wird, statt zum Viralfilm aufzusteigen.
Dann beginnen Diskussionen, das man das Video doch wunderbar bei youtube hochladen kann und wir als PR-Agentur es dann an Blogger schicken könnten. Tjaaaaa, hier ist jetzt Erklärungsgeschick gefragt, um dem Kunden zu vermitteln, dass es so einfach nun nicht funktioniert, schließlich wäre dann jeder Film ein Viralfilm.... und schon hätte sich das ganze Prinzip selbst erledigt.
Also, worauf kommt es an, damit ein Video die Chance (!) hat sich zu einem sich viral verbreitenden Film zu entwickeln?


Drei Punkte sind entscheidend:
1. Agenda-setter
Einflussreiche Blogger, die das Video pushen oder Websites, die den Film vorstellen. Die ersten begeisterten Zuschauer sind die wichtigsten, denn sie sorgen für die weitere und fortlaufende Verbreitung des Films. 


2. Verbreitung
Wenn das Video begeistert, dann taucht es immer wieder im online auf. Zu verschiedensten Zeitpunkten entdecken immer wieder neue Zuschauer den Film und verbreiten ihn weiter, das führt zu dem gewünschten Buzz.


3. Der Überraschungseffekt
Zuschauer sehen das Video und es hält einen Überraschungseffekt bereit, der dafür sorgt, dass das Bedürfnis entsteht diesen Film unbedingt weiterzuleiten. Dieser Überraschungseffekt kann eine unerwartete Wendung zum ende sein, kann aber auch eine besondere Emotionalität sein, die beim Zuschauer erzeugt wird. 


Letztlich muss das Filmmaterial stimmen, denn nur dann hat ein Video überhaupt die Möglichkeit sich zum Viralfilm zu entwickeln und ja, ein Film kann natürlich durch eine PR-Agentur ein wenig gepusht werden, aber ob nun einmal die Zuschauer das kleine Filmchen ebenso interessant finden, wie die Macher... - das ist schlichtweg nicht kalkulierbar, für niemanden.