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Auch Pinterest springt jetzt auf den Zug der Business-Profile auf.  Unternehmen können ihre vorhandenden Accounts in Business-Accounts umwandeln. 
Die Features sind jedoch die gleichen, wie bei den bisherigen privaten Zugängen. Aktuell ist der einzige Unterschied zu den Privataccounts, das man den Business Terms of use zustimmen muss, einige schöne Fallbeispiele und Hilfestellungen an die Hand bekommt und neue Buttons und Widget zur Integration in die eigene Website gestellt bekommt. 
Darüber hinaus können Unternehmen, aber auch Privatpersonen wie bei twitter auch ihre Website verifizieren.
Pinterest: neue Buttons und Hilfestellungen für Unternehmen
 Keine wahnsinnigen Neuerungen, aber ich persönlich finde solche Kleinigkeiten sehr viel besser als massive Veränderungen wie Facebook sie immer still und heimlich durchzieht. Lieber Schritt für Schritt und dafür transparent und nachvollziehbar. 
Ich denke die Business-Profile bei Pinterest sind ein erster Test, dem bei entsprechender Annahme durch die Unternehmen garantiert noch einige speziellere Features folgen werden.


Pinterest startet neue Business-Accounts



Blogger-Kontakte gewinnen in der PR-Branche zunehmend an Bedeutung. Neben der klassischen Kontaktaufnahme per E-Mail bieten vor allem soziale Netzwerke aber auch andere (wenn auch zeitaufwändige) Möglichkeiten Kontakte zu Bloggern aufzubauen. 

Eine dieser Möglichkeiten ist Pinterest. Das noch junge Netzwerk findet aktuell recht viel Beachtung und so kann man sich als PR-Fachmann dieses zum Vorteil machen.

1. Mein Pinterest Profil
Das Profil unter dem ich meine Bloggerkontakte aufbaue sollte meinen Namen und beispielsweise die Agentur, für die ich arbeite oder das Unternehmen enthalten, so dass der Blogger direkt sehen kann wo ich hingehöre. Außerdem ist es sinnvoll boards anzulegen und diese mit Inhalten zu füllen, denn nichts ist schlimmer als ein vermeintlicher PR-Experte, der von dem genutzten sozialen Netzwerk im Grunde gar keine Ahnung hat. Hier geht es um Authentizität. Wenn Sie also keinerlei Faible für Pinterest haben, dann sollten Sie von folgenden Schritten besser die Finger lassen. 

2. Bloggern auf Pinterest folgen
Den boards des Bloggers zu folgen ist einer der ersten Schritte. Ziel ist es, ein Gefühl dafür zu bekommen, was den Blogger interessiert, was ihm gefällt, wie sein Stil ist. Was für Bilder pinnt er? Was für Bilder liked er?
Weiterhin erhält der Blogger eine E-Mail, in der er informiert wird, das man seinen boards folgt. Hier soll er das erste Mal auf meinen Namen aufmerksam werden. 

3. Pins repinnen
Jetzt heisst es aktiv werden. Die Pins des Bloggers können ge-repinnt werden. Ziel: auch hier bekommt der Blogger stets eine E-Mail, mit meinem Namen und der Info, dass ich sein Bild ge-repinnt habe. Der Blogger stolpert also immer wieder über meinen Namen und sieht, das ich an seinen Pins und Themen interessiert bin.

4. Pins "liken"
Ergänzend können Pins "geliked" werden. Die "likes" erscheinen im Pinterest Newsfeed des Bloggers und bringen einmal mehr meinen Namen ins Spiel.

5. Ergänzung durch facebook und twitter 
Im nächsten Schritt sollten gelegentlich Pins auf facebook oder twitter veröffentlicht werden mit dem Hinweis von wem der Pin stammt. Hierfür kann der Blogger auf facebook im Post getaggt werden, so das er auch hier auf mich aufmerksam wird. 

6. Kontaktaufnahme per E-Mail
Nachdem mein Name und mein Interesse an seinen Themen dem Blogger inzwischen bekannt sein sollte geht es zurück zur klassischen E-Mail. Ich verweise darin auf Pinterest, wo ich ihm/ihr begeistert folge (was er hoffentlich inzwischen längst weiss) und schlage ihm ein Thema oder Produkt vor, was thematisch zu seinen Pins/ Interessen passt. 

Im besten Fall fühlt der Blogger sich zum einen geschmeichelt, zum anderen merkt er aber auch, das ich meine Hausaufgaben gemacht habe und ihm tatsächlich nur ein Thema anbiete, das für ihn und seine Leser auch interessant ist und mit ein wenig Glück veröffentlicht er es tatsächlich auf seinem Blog - Ziel erreicht und erster positiver Blogger-Kontakt hergestellt. :-)


Pinterest hier, Pinterest dort. Man hat das Gefühl man kommt kaum drum herum. Das soziale Netzwerk bietet Unternehmen endlose Möglichkeiten sich und ihre Produkte zu präsentieren und das Netzwerk für PR- und Marketingzwecke zu nutzen. 

Aber wie kann eine Social Media Kampagne auf Pinterest konkret aussehen? 
Bisher haben nur wenige Unternehmen sich an tatsächliche Kampagnen auf Pinterest getraut. Die US-Marke Kotex ( die eigentlich Tampons, Pads, Q-Tipps etc. vertreibt, also alles primär auf Frauen ausgelegte Produkte) hat sich jetzt getraut und der Erfolg spricht für sich: 


Da Pinterest primär von Frauen genutzt wird hat sich das Unternehmen auch mit seiner Kampagne nur auf die Frauen konzentriert. Der Gedanke war: jede Frau ist anders.

Es wurden 50 Frauen ausgewählt, die auf Pinterest aktiv sind und Inspiration-boards eingerichtet hatten. Die Inspirationen der Damen wurden nachgebastelt, gestaltet und entworfen und verpackt. Die Teilnehmerinnen konnten ihr individuelles Überraschungspaket dann erhalten, indem sie ein Bild des Kotex Geschenkpakets auf Pinterest pinnten. 
Es wurden 50 Pakete verschickt, nach dem Erhalt der Pakete berichteten fast 100 % der Empfängerinnen über das Paket und den Inhalt - und das nicht nur auf Pinterest, sondern auch auch facebook, twitter, instagram etc. 

Der Input:
- ein wenig Recherche
- Bastelarbeit
- 50 Pakete

Das Ergebnis:
2.284 Interaktionen
694.853 Impressions
-> virale Verbreitung und gute PR für das Unternehmen

Abgesehen vom Erfolg der Kampagne finde ich die Idee sehr kreativ und persönlich. Kein Paket ähnelte dem Anderen und so konnte sich jede Empfängerin persönlich angesprochen fühlen. 
Durch den Überraschungseffekt die eigenen Online-Inspirationen plötzlich offline in der Hand zu halten berichteten die Empfängerinnen sicherlich gerne über diese Aktion. 
Ich finde die Aktion klasse und hoffe, dass sich mehr Unternehmen, vor allem auch Deutsche Marken auf so einen neuen Weg einlassen und einfach einmal kreativ probieren. 



Die Arbeit im Bereich Social Media ist vielseitig. Neben der aktiven Teilnahme innerhalb der sozialen Netzwerke beinhaltet sie aber auch viel Beobachtung, denn zu wissen was über einen Kunden, eine Marke oder ein Unternehmen geschrieben wird ist der Ausgangspunkt jeder Social Media- und PR-Arbeit.
Ich habe einmal 5 Social Media Tools zusammengestellt, die bei der täglichen Arbeit hilfreich sein können:


1. www.TweetReach.com

Twittern, schön und gut, aber was bringt es meinem Kunden oder meiner Marke genau? Diese Frage lässt sich mit Tweetreach beantworten, denn das Tool berechnet einen Twitter-report. Anhand dessen lässt sich die Reichweite eines Tweets anzeigen. Ein interessantes Tool, um seine twitter-posts zu optimieren und auf dem Laufenden zu bleiben, wie erfolgreich die posts denn waren.


2. www.timely.is


Durch Eingabe des jeweiligen Twitter-Accounts können tweets durch timely.is zum optimalen Zeitpunkt verbreitet werden. Die Tweets werden schlichtweg vorbereitet, bei timely hinterlegt und vom System automatisch zum bestmöglichen Zeitpunkt für eine möglichst hohe Reichweite getwittert. Anschließend ist außerdem für jeden Tweet eine Analyse verfügbar, die die Reichweite und Anzahl der re-tweets anzeigt.  


3. www.Seitwert.de


Seitwert hilft vor allem bei der Suchmaschinenoptimierung. Einfach URL eingeben und schon wird die Relevanz bei google, die Anzahl der Backlinks oder die Relevanz innerhalb sozialer Netzwerke angezeigt. Sehr hilfreich, um den aktuellen Status seiner Website einschätzen zu können, aber auch hilfreich um die Bereiche herauszufinden, die noch optimiert werden sollten.   


4. www.yourbuzz.com

YourBuzz.com ist eine Seite von American Express. Hier kann sich jeder registrieren, um zu beobachten, was über ihn, seine Firma oder seinen Kunden im Internet verbreitet wird. 


5. www.checkthis.com

Checkthis.com ist das perfekte PR- und Marketingtool für besondere Aktionen. Mit wenigen Klicks lässt sich hier eine Micro-Website einrichten. Besonders interessant finde ich das beispielsweise für besondere Events, Einladungen oder Promotionaktionen. 
Beginne ich einmal auf Pinterest zu stöbern, sei es auch mit einem konkreten Ziel, so hänge ich doch immer wieder fest. Gespräche mit Kolleginnen und Freundinnen zeigen das gleiche Ergebnis. Wen Pinterest erst einmal in seinen Bann gezogen hat, den lässt es so schnell nicht wieder los -98 Minuten verbringt der durchschnittliche User auf Pinterest und ja, das kann ich für mich persönlich bestätigen. Facebook ist dagegen nur noch eine Karteileiche in meiner Lesezeichenliste, auch wenn der durchschnittliche User dort viel mehr Zeit als auf Pinterest verbringt kann ich für mich sagen, dass mei Facebook-Konsum extrem gesunken ist.

Woran liegt es nun als, dass Pinterest so süchtig macht? 
Ich für mich kann sagen, dass Pinterest mir einfach erlaubt kreativ zu sein und all die schönen Dinge, die ich mir für mein Leben wünsche oder die ich bereits habe visuell zu sammeln. Wie oft begegnete mir in der Vergangenheit ein tolles Kleid, ich speicherte also den Link unter meiner Lesezeichenliste ab und schon war das Kleid irgendwie vergessen. Aus den Augen, aus dem Sinn. 
Bei Pinterest pinne ich nun direkt meine Wunschkleider oder Outfits und habe sie immer wieder vor Augen. 

Pinterest scheint jedoch ein weibliches Phänomen zu sein, denn wie verschiedene Studien zeigen sind über 80% der Nutzer weiblich. Woran das wohl liegen mag? Vermutlich weil Frauen sich viel stärker mit Outfits, Partys, Hochzeitsdeko etc. auseinandersetzen als Männer. 
Meinen Freund schert Pinterest nämlich nicht im geringsten, während mein weiblicher Freundeskreis zu absoluten Pinner-Fans mutiert ist. 

Was an Pinterest genau so süchtig macht versucht diese Infografik zu veranschaulichen:


Why Is Pinterest So Addictive?
Flowtown - Social Media Marketing Application
                                     Quelle: http://pinterest.com/lovelyPR/ 

Pinterest sorgt für einen wahren Traffic-Boom auf Websites und Online-Shops. 
Wie aber kann ich erfahren, ob und wenn ja welche Bilder meiner Seite bei Pinterest verbreitet, also gepinnt werden?
Das geht eigentlich ganz einfach, man muss nur wissen wie:
Einfach folgende URL mit dem Websitenamen (anstelle von xyz.de einfügen) ergänzen und schon werden alle Bilder angezeigt, die gepinnt worden sind


http://pinterest.com/source/xyz.de/


Diese URL ist ein wichtiges Tool, nicht nur zur Beobachtung von Pinterest und der Verbreitung des eigenen Bildmaterials, sondern auch um ein Gefühl dafür zu bekommen ,was User/ Leser/ Kunden interessant finden und welche Art von Bildmaterial "ankommt". 
Also, nutzen Sie diese einfache Möglichkeit Ihre User besser kennenzulernen und somit Ihren Online-Shop oder Ihre Website weiter zu optimieren. 
Pinterest hat das Layout der User-Seiten geändert. Man braucht einen Moment, um sich daran zu gewöhnen, aber wir gewinnen definitiv an Funktionalität und das ist ja das Wichtigste.




Was hat sich auf Pinterest verändert?


1. Die Profilinformationen
Das profilfoto und die ergänzenden Informationen rücken in den Mittelpunkt und werden größer dargestellt. Daneben befindet eine Übersicht der Leute, von denen ich Bilder "gerepinnt" habe. Hierdurch soll die Community weiter ausgebaut werden und man Leuten, mit denen man offenbar einen ähnlichen Geschmack teilt, folgen. 






2. Die Boards
Die Boards wurden neu strukturiert. Im Mittelpunkt steht jetzt als großes Bild, das jeweils zuletzt zum Board hinzugefügte Bild. 
Quelle: http://www.thehyperhouse.com/2012/03/the-new-pinterest-profile/ 
Boards neu arrangieren
Außerdem können Boards jetzt neu arrangiert werden. Über den Button "rearrange" können sie ganz einfach hin und her geschoben werden. So kann beispielsweise seine Boards nach Prioritäten sortieren. 




Activity Button 
Daneben wurde ein "activity" Button hinzugefügt. Über ihn kann man seine letzten Aktivitäten auf Pinterest, wie Kommentare, likes, Pins und Repins sehen, aber natürlich auch die Aktivität von anderen. Auch durch diesen Button soll das folgen von interessanten anderen Usern erleichtert werden.






Insgesamt ist die Anzahl der Veränderungen überschaubar und der User wird nicht, wie schon so oft bei Facebook erlebt, mit Neuerungen überhäuft. Alle Neuerungen machen Sinn und machen die Seite einfach noch ein wenig bedienerfreundlicher und übersichtlicher. Nach erstem Erstaunen, bin ich jedenfalls vollkommen begeistert und werde sicherlich noch mehr Zeit auf Pinterest verbringen, als ich es eh schon tue. 


Wenn Ihr Lust habt mir zu folgen :-) http://pinterest.com/lovelyPR/ 





Egal für welche Zwecke ihr Pinterest nutzen möchtet, ob zur Generierung von Traffic, zur Steigerung der Verkäufe Ihres Online-Shops oder schlichtweg um Ihre Marke zu stärken, hier verrate ich 7 Ideen, wie Pinterest für Unternehmen genutzt werden kann:


1. Geschenkvorschläge
Auf Pinterest gibt es eine eigene Kategorie für Geschenke. Wenn Sie ein $-Zeichen in Ihren Pin-Text einbauen, wird das Bild automatisch in die Kategorie "gifts" eingeordnet und der Preis ebenfalls automatisch auf dem Bild vermerkt.







2. Gewinnspiel
Ein recht einfaches Gewinnspiel ist es, seine User aufzufordern Foto von sich, beispielsweise mit einem bestimmten Produkt oder zu einem bestimmten Thema zu pinnen. 
Eine andere Variante wäre, dass ein bestimmtes Bild gepinnt werden muss und aus allen Pinnern, dann ein Gewinner ermittelt wird. 


3. QR-Code
Ein Board mit QR-Codes kann durchaus interessant sein. wichtig hierbei: den Untertitel gut zu wählen, so dass 1. neugierig gemacht wird, 2. aber auch ersichtlich wird worum es etwa geht





4. Mood Board für Kreativteams
Über die Einstellungen können auch andere Pinterest-User auf bestimmte Boards pinnen. Das ist die perfekte Gelegenheit, um ein Team mit ins Boot zu holen und der Kreativität seinen Lauf zu lassen.
Einfach alle Team-Mitglieder als Contributor eintragen und schon können gemeinsam kreative Ideen und Ansätze gesammelt werden. 
5. Exklusives Angebot auf Pinterest
Beispielsweise ein wöchentliches Angebot, welches nur über Pinterest zu finden ist bindet Follower und schafft wöchentlich interessante News auf der Seite. Interessenten schauen regelmäßig auf der Pinterest-Seite vorbei und bei guten Angeboten auch auf der Website/ im Online-Shop.


6. Videobereich nutzen
Der Videobereich lässt sich optimal nutzen, um "How to" Videos von Produkten einzustellen. Seien es einfach Anleitungen oder kreative Ideen beispielsweise mit einem bestimmten Produkt die Party zu dekorieren oder dieses oder jenes Produkt für Do it yourself Projekte zu nutzen. Interessante Videos werden sich rasant verbreiten und schaffen einen echten Mehrwert für die User. 




7. Rabattcoupons und Gutscheine
Ideal für lokale Shops, aber auch für Online-Shops: pinnen Sie Rabattgutscheine. Diese verbreiten sich stets schnell im Netz und bieten Usern ebenfalls Mehrwert. Wissen Follower beispielsweise, dass immer Montags neue Gutscheine veröffentlicht werden, so wird sich dieses sicherlich auch im Traffic widerspiegeln. 
Online-Shops versehen Ihren Gutschein am besten mit einem besonderen Code, so das am Ende eines Monats eine Auswertung gemacht werden kann, wie viele Kunden tatsächlich den Pinterest-Gutschein eingelöst haben. Lokale Shops fordern Follower auf, die Gutscheine auszudrucken und mitzubringen. 


Quelle: www.pinterest.com 






Pinterest, der neuste Stern am Social Media-Himmel wächst und wächst und wächst. Seit Mai 2011 konnte die Seite laut comscore in Deutschland weltweit am meisten Wachstum verzeichnen, nämlich satte 3.000 %.
Das Time magazine wählte Pinterest auf Platz 38 der Top 50 neuen Websites 2011, der durchschnittliche Pinterest-Besucher verbringt 80 Minuten auf der Seite und das Online-Pinboard generiert mehr Traffic als google +, linkedin und Youtube zusammen!
Grafik über http://www.be24.at/show/63312 

http://pinterest.com/lovelyPR/

http://pinterest.com/lovelyPR/ 






















  
Angesichts dieser Zahlen sollten Marketing-, Social Media- und PR-Experten aufhorchen! 
Jeder kann Bilder, die ihm gefallen hochladen oder Bilder anderer Nutzer liken 
oder re-pinnen. So kann jeder seine private Pinnwand zusammenstellen. 
Inzwischen gibt es sogar deutsche Seiten, die versuchen das Prinzip und somit das Erfolgsmodell Pinterest zu übernehmen. Wie ich finde, jedoch nur minder erfolgreich. Pinspire ist schlichtweg eine Kopie. 


Das Original bietet seinen Usern einen enormen Spaßfaktor und unglaubliches Suchtpotential. Einmal festgestöbert verlässt man die Seite so schnell nicht wieder. Ich kann nur jedem PR-Profi raten sich mit dieser Seite auseinanderzusetzen und das Prinzip selbst zu erleben. 
Wie bei allen neuen Medien hat sich auch bei Pinterest schnell ein Nutzen für die PR gefunden. Wo sonst können Marken ihre Produkte so unkompliziert potenziellen Kunden präsentieren. Und wenn sie Glück haben und Produktbilder werden weiter gepint entsteht nahezu ein viraler Effekt. 


Da Pinterest die Bilder direkt auf die Herkunftswebsite verlinkt (die Links sind übrigens seit Anfang des Jahres no follow Links, das heisst sie werden von den Suchmaschinen nicht gesichtet, für das Linkbuilding bringt Pinterest also nichts).


Was kann Pinterest einem Unternehmen dann bringen?
- Aufmerksamkeit
- Stärkung der Marke
- Schaffung bzw. Stärkung eines Profils oder Images
- Nutzung zu anderen Marketingzwecken
- Traffic für die eigene Website, den Online-Shop oder Blog generieren


Jedes Unternehmen kann sich Pinterest zunutze machen, großer Profiteur sind allerdings Online-Shops. Selbst kleine Shops konnten in den USA ihren Umsatz aufgrund von Pinterest massiv steigern.
Produkte können gepinnt werden und Interessenten landen durch einen Klick auf das gepinnte Bild direkt im Shop. 
Natürlich funktioniert das beispielsweise auch für Blogs. Hat man eine interessante Info-Grafik erstellt, oder auch andere Bilder, die bei Pinterest verbreitet werden, so kann Pinterest ein enormer Traffic-Lieferant sein.
Allerdings bleibt zu beachten, das die Mehrheit der User in den USA sitzt und Pinterest trotz des massiven Wachstums unter deutschen Usern aktuell noch am Anfang steht. 


Dennoch: auch wenn Pinterest, wie google + ja auch, noch im Wachstum ist lohnt es stets eine Überlegung ob die Einbindung in die aktuelle Markenstrategie sinnvoll ist. 
Schließlich bildet die Aktivität im Social Web mehr denn je das Image und Markenprofil eines Unternehmens.
Eine zeitgemäße Einbindung von Social Media-Maßnahmen und die Beobachtung von Trends sind also wichtiger denn je. Viele Marken schrecken davor zurück Zeit und Geld in neue Social Media tools zu investieren, bei denen der Nutzen noch nicht allgemein verifiziert wurde. Meist wird abgewartet und beobachtet bis Konkurrenzmarken den ersten Schritt machen, aber warum nicht einmal etwas wagen und an neue Trends glauben? Oft wird es von Konsumenten als positiv wahrgenommen, wenn eine Marke einmal den vorgezeichneten Weg verlässt und schlichtweg etwas Neues wagt. 


Also auf geht`s: www.pinterest.com