PR = Service für Redakteure

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Immer wieder muss man sich als PR-Berater daran erinnern, worum es  in der PR eigentlich geht, nämlich dem Journalisten einen Service zu bieten durch den er eine Arbeitserleichterung hat und der Kunde natürlich den Vorteil einer Veröffentlichung. 
Um diesen Service zu bieten ist es hilfreich zu wissen, was die Redakteure konkret benötigen.
Sehr informativ hierzu sind die Studienergebnisse von news aktuell aus einer aktuellen Befragung unter Journalisten:


Quelle: news aktuell 

Hier einige wichtige Erkenntnisse:

1. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
Bilder, Bilder, Bilder! Texte schreiben können die Journalisten selber, aber Bilder zu machen oder zu kaufen kostet Geld. Daher ist redaktionell aufbereitetes Bildmaterial das A und O jeder Pressearbeit. Sieht ihr Kunde das anders, überzeugen sie ihn und legen die Argumente dar, denn ohne entsprechendes Bildmaterial ist die PR nahezu sinnlos, da sie zu keinen Veröffentlichungen führen wird. Vor allem Online-Medien sind auf Bildmaterial angewiesen und ist es gut gemacht, findet sich stets eine Möglichkeit der Veröffentlichung. 

2. Infografiken
Noch nicht sehr weit verbreitet, jedoch ein interessantes Thema sind Infografiken. Viele Themen lassen sich anhand einer Grafik deutlich einfacher und verständlicher erläutern als in Textform. Außerdem kann der Journalist diese schlichtweg als Ergänzung für seinen Artikel nutzen. Wichtig zu beachten: kein Firmenlogo des Kunden integrieren! Man neigt dazu quasi automatisch das Logo und den Namen des Kunden in Grafiken, Texte etc. einzubinden. Mit Logo wird jedoch kaum ein Journalist Ihre Infografik veröffentlichen. 

3. Mehrwert durch pdf und Links
Ein beigefügtes pdf-Dokument mit ausführlichen Hintergrundinfos erspart dem Redakteur viel Recherchearbeit und Zeit, er ist also geneigter die Informationen auch zu nutzen. Hierbei und auch im Pressetext sollte auf die Einbindung von Links geachtet werden. Viele PR-Texte enthalten keine Links! Dabei vereinfachen Sie dem Redakteur die Arbeit wesentlich. Wichtig dabei: nicht einfach auf die Unternehmensseite verlinken, sondern Deeplinks setzen. Heisst: Links direkt zum Produkt innerhalb der Unternehmensseite, aber auch externe Links, beispielsweise zu aktuellen Gesetzen oder sonstigen Hintergrundinformationen helfen dem Journalisten Ihr Thema zu verarbeiten.

4. Detailinformationen
Insbesondere bei Produktbezogener PR sind der Preis und die Bezugsquelle wichtige Zusatzinformationen. Auch ein Link zum Online-Shop wird inzwischen in vielen Medien gerne mit abgedruckt. Weiterhin, je nach Produkt, sind Informationen zur Zusammensetzung des Materials oder der Inhaltsstoffe, Gewicht oder technische Details wichtige Zusatzinformationen. Liefern Sie alles komplett an, so bieten Sie dem Journalisten einen optimalen Service, erleichtern seine Arbeit und erhöhen schließlich Ihre Veröffentlichungschancen.


Das Ganze jetzt noch ansprechend aufbereitet, Bilder übersichtlich verschickt oder zum Download bereitgestellt und die Chancen auf Veröffentlichungen steigen drastisch. Es kann so einfach sein, man muss es sich manchmal nur einfach mal wieder vor Augen halten. 





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